Das sind die Servant´s Quarters:

 

 

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Axel


 Axel Baumung, Gesang

In erster Linie zuständig für jede Form akustischen Sangschmalzes ohne intoniertes Zwiebelbrot  aber im Stil eines Chris Isaac oder schlimmer, hart wie ein Marshmallow und ständig auf der Suche nach den Nihilisten, die dem "Dude" auf den Teppich gepisst haben, werden ihm von Band und Publikum doch immer wieder Westernhagen Klassiker und Songs aus jenen längst vergangenen Zeiten abverlangt, als zwar einige der Bandmitglieder bereits erste musikalische Erfahrungen sammelten, zum ersten Mal neue Saiten auf Bass und Gitarre zogen oder bereits zum wiederholten Mal Tasten und Felle von den Spuren vergangener Autogrammstunden im Studentenwohnheim reinigten, er selbst aber noch nichts weiter war als eine vage Theorie am Ereignishorizont seiner Mutter und eine sich anbietende Möglichkeit zur Replikation eigener Ideale in der Vorstellung seines Vaters. Oder eben auch einfach noch unausgegoren unvollständig zusammengesetzte  DNA Sequenzen beider überführter Delinquenten, die sich (wer beide Teilnehmer dieses gedanklichen Experimentes kennt, läuft Gefahr Opfer einer cineastischen Belastungsstörung (im Volksmund : "Kopfkino") zu werden), dazu eines wenigstens einmal unerfolgreich verhüteten Aktes und zwischenmenschlichen Austauschs von Körperflüssigkeiten hingegeben haben MÜSSEN. So will es die darwinistisch fundierte Logik, auch wenn unser Sängersensibelchen eine sehr viel trockenere und sachliche Entstehung oder besser noch  eine fünf Sterne  ebay Lieferung aus der Artikelkategorie "Besonderes" als Beginnfixpunkt eigener Zeitrechnung bevorzugen würde. Aber das Leben ist bekanntlich kein Ponyschlecken. So wird er auch dieses Jahr wieder in erregt ekstatischer emotionaler Selbstaufgabe Stücke aus längst vergangenen Zeiten interpretieren und dabei jene bekannt gefürchteten und unvorhersehbar riskanten Bühnenperformances darbieten, für die selbst der geübte Beobachter einen nicht unerheblichen Betrag eigenen Geldes in ein geeignetes Equipment zur Bilderfassung mittels Zeitraffer zu investieren bereit wäre. Dabei ließe sich mit etwas Aufmerksamkeit auch diese menschliche Suspension eines auf Gletschertempo reduzierten Murganges erkennen, denn emotionales Trümmergeröll allein reflektiert nicht. Das solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen.

 

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Frank Thun, Schlagzeug

Frank ist ein ganz friedlicher Geselle, liebevoller Familienvater und zuverlässiges Bandinventar. Es geht allerdings die Mär, für romantisch melancholische Ausflüge zu zweit hätte er neben einer Flasche Moet und zwei Bleikristallgläsern für Mona und sich, auch maßgeschneiderte Langfloor-Fußmatten im Ton "Provence Lavendel"  und eine signierte "Best of Helene Fischer" CD im Audi. Jedoch gesehen hat das noch niemand. Was wir aber gesehen haben, ist das, was passiert, wenn er diesen besonderen Blick kriegt, wie Iron Maidens Eddie, wenn dieser mal im Gegenzug ein "Drum Animal"-T-Shirt anzieht und grinsend die schwarzen Sticks auspackt: sagen wir mal so... eine Ballade wirds wohl nicht und in der Erdbebenstation Bensberg registriert man Ausschläge der Magnitude 3 Punkt Null.. Als wir ihn zuletzt baten, zu Chris Isaacs 'Wicked Game' doch mal mit dem Besen zu spielen, hat uns das eine neue Snare und einen "Fiskars Solid" gekostet.... Ehrlich Freunde, das haut Lars Ulrich die Plomben aus dem Esszimmer. Zwei Packungen Mentos auf eine 2 Liter Flasche Coke. Ungefähr so. Und genau das kommt jetzt auf Euch und Landemert zu! Hört genau hin und in der Ferne hört ihr ihn, wie er trainiert, die Felle traktiert, die Bass quält, die Becken verbeult.

Frank

Frank


 


 Tomàs Tejero, Gitarre

"Don Tomas" Tejero. Unser kreativer Schutzschild, handgetöpfert und mundgeblasen (eines seiner liebsten Gesprächsthemen), gefertigt aus einer Mischung aus Dortmunder Adamantium und Plettenberger Vibranium. Unser Captain Spain. Er bewahrt uns davor, in die kreativlose Bedeutungsarmut eines musikalischen Copyshops zu transformieren. Seine Gitarrenriffs sind ebenso endlos wie legendär, ihre Wirkung auf die menschliche Psyche ist wie ein Cocktail aus etwas zu warmen Jägermeister, medizinischem Cannabis und einer Familienpackung von Pfizers blauer Ernte 23. Ein Auftritt von ihm ist stets eine Ermahnung an die Demut vor dem Spannungsfeld von Genialität und Genital, von Meat Loaf und Fleischbällchen für uns alle, eine Mischung der Zurückhaltung einer Mariah Carey und der Selbstbeherrschung eines John McEnroe mit dem Esprit des jungen Eddie Van Halen gefangen im Körper des "Taxi Driver". Er ist wie die Lasershow von Pink Floyd oder der erste Stuhlgang nach den überfressenen  Feiertagen Anfang Januar : man muss es selbst erlebt haben!

Don Tejero

Don Tomàs Tejero

 


 


 

 

Holli

Holli

Holger Rahn, Gitarre

Als etablierter, treuer Rockfan ahnt man irgendwie, dass "that little old band from Texas" ZZ Top von früher ohne SEINE stringent durchgezogenen Gitarrenriffs gar nicht denkbar wäre und er deren typisch schmutzigen Rock `n`Blues Sound erst möglich machte. Aber mit einem für Dallas, Texas-Verhältnisse nur unzulänglich angedeuteten Bartsubstitut war er vermutlich zum Schattenleben im Hintergrund verdammt und deshalb spielt der maximalgesichtsbehaarte Texaner Billy Gibbons nun selbst. Es kann gar nicht anders gewesen sein. Muss...
Nun treibt Holli die Servant`s Quarters voran, und das ist gut so! Wer ihn nur aus seinem ländlich-regional bestens etablierten Fahrradgeschäft kennt und nie den Blick hinter seine Netzhautrückwand riskierte,  reibt sich beim Gig verwundert die vom Bühnennebel geröteten Augen : ist das noch der gleiche freundliche Herr, der eben noch zwischen all den Fahrrädern, E-Bikes und sonstigen denkbaren Schrittzählunterbrechern seinen Lebensunterhalt verdingte? Ist er nicht der romantisch verklärte salesman aus dem Song "house on the hill", immer bemüht seine karbongewickelten Biosolarstrom Pedelecs mit offroad-Anhängern an den Mann und die Frau zu bringen? Der friedliche Verkäufer von sattellos vibrierenden  Rektalstimulationsbikes mit Internschmierung, Chuck-Norris-Gedächtnis-Stützrädern  mit Camouflagelackierung und niedlichen Einhorn Laufrädern für das Montessorikind aus der Nachbarschaft?
Alles Geschichte, wenn der Mann die Klampfe hält ! Für die Band und sein dankbares Publikum transformiert der sensible, zurückhaltende, zuverlässige Familienvater wieder zum expressiven BumbleBee der südwestfälischen Rockszene, bereit. den schmachtenden Fans zu geben, was sie erwarten. Unter dem knackig-knappen Trillby tobt der Plettenberger Bär und Mary Poppins wird diesen Hut vermutlich nie wiederkriegen, denn er wird gebraucht!

Frank Esser, Bass

 

 

 

 

Frank

In harten Zeiten braucht es harte Männer. Die Servant´s Quarters bilden da keine Ausnahme. Unser neuester Zugang am Bass hört auf den Namen Frank und kümmert sich zukünftig hingebungsvoll um die tiefen Töne, er webt einen organisch-akustischen Klangteppich, der irgendwo zwischen spanischen Zuchtbullenflatulenzen und Wüstengoldmullseufzern liegt, eine Sonate langwelliger Magengrubenmassierer nach Balboa-Rinderhälftenart ist seine herbeigesehnte Spezialität. Dabei verliert er nicht viele Worte, ist er doch regelmäßig hochkonzentriert, wenn er sein Instrument bedient, ein knapp eine Meter langes, handgefertigtes Wunderwerk instrumentaler Quereinstiegsverwertung, hingebungsvoll nachhaltig aus den harzig verholzten Resten jahrhundertealter märkischer Nutz-Immenstockaußenverschalungen geschnitzt, denn der Mann ist auch noch Hobby-Imker und Extremrecycler. Die Spannregler bestehen aus mumifizierten Bienenköniginnenlaibern, die er selbst erlegt, liebevoll aufgespannt und jedes pelzige Härchen des chitinigen Exoskeletts mit selbst angerührtem Drei-Wetter-Taft-Derivat in Form gekämmt hat. Die Saiten zieht er ebenfalls selbst in monatelanger Geduldsarbeit aus den nach dem Prinzip der Stalagmiten und Stalagtiten zusammengeführten gesammelten Speichelfäden der überwiegend weiblichen Fans, die oft generationsübergreifend vor seinem Haus campieren, was aber ein typisches Bassisten-Problem ist, das kennt Frank schon. Man sagt ja „Jungs essen Honig, Männer kauen Bienen.“, aber wenn unser Frank vor der Probe seinen gegorenen Sud aus geschreddertem Ambrosia und gemahlenem Taldenafil mit Hummelmännchenkorpussen leise scheppernd runterspült, ahnt man : dieser Sound geht deep und versteht die Fans, die sabbernd nach ihrem „Honey-Man“ verlangen.

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Henning Schulte, Keyboard

 Hier rockt unser Henning 'Nein-ich-seh-nur-aus-wie-John-Belushi' Schulte am Keyboard. Sphärischer Tastenvirtuose, Anheizer und knallharter Mediator innerhalb der Band. Man sagt über ihn, dass er nicht nur Eiswürfel pinkelt, sondern dass einer dieser Eiswürfel auch für den Untergang der Titanic verantwortlich sein soll. Ebenso hartnäckig hält sich das Gerücht, die weißen Tasten auf seinem Keyboard seien aus den verblichenen Knochen längst aufgelöster Konkurrenzbands geschnitzt. Wie dem auch sei. Für gute Musik und unsere Fans tut er alles. Wer aufmerksam ist, hört manche Nacht, wie wieder und wieder der mondbeschienene Klang des Intros von 'Skandal im Sperrbezirk' über die verschlafenen Zinnen plettenberger Dächer weht, nur unterbrochen von gelegentlichen Seufzern.

Henning

Henning

 

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 Carsten Hardt, Gitarre und Gesang

Carsten "Die" Hardt , auch genannt The General  ( Se Tschenneräll ) an der Gitarre, Tausendsassa, Integrator, Katalysator , Multiplikator, intuitiver Frauenversteher und vor allem Eric Claptons in den späten 60ern verschollener Zwilling. Unser eigener Mr.Slowhand. Sozusagen reloaded. Er kennt Plettenberg von uns allen am besten, denn es dürfte keine Himmelsrichtung geben, aus der er es nicht schon im Feierabendverkehr angesteuert hat. Eine Anreise von zwei Stunden und mehr ist für ihn völlig normal! Dafür sind wir ihm unendlich dankbar. Aber mit seinem Wagen, und wenn er fährt, ist es auch in einer Stunde    zu schaffen. In Euro ist es dann schon nur noch ´ne halbe... Außerdem wohnt er freiwillig in Unna und Montag Abends hat eh`niemand was vor...naja, eigentlich ist es unterm Strich doch machbar.... aber der Gedanke zählt, nicht wahr?
Manchmal verebbt sein  Ruf nach Perfektion wie das Echo von Winterkorns "Do scheppert nix !" damals auf dem KIA-Stand der IAA und er wird melancholisch, vor allem wenn er von früher erzählt, als er noch zusammen mit dem jungen Bill Gates am Lagerfeuer vor der Garage im Valley Bratwurstrezepte austauschte oder als er sich 1985 beim Casting für die Hauptrolle des Sgt.Major Carey in dem Film "Der Tank"  nur dem damals noch berühmteren James Garner geschlagen geben musste. Vielleicht ist das aber auch beides nur Teil seiner Legende, wir wissen auch das nicht. Geblieben ist jedenfalls sein Sinn für korrekte Spaltmaße und innovative Technik, er bringt die Servant`s Quarters drahtlos und auf cloud 7 in die nächsten 25 Years. Wer seinen Platz, seine Station, ach ,was sag`ich, seinen Kommandostand ! im Proberaum sieht, erwartet instinktiv, dass im nächsten Moment Elon Musk als analoger, innovationsloser Oldschooler betreten das Feld räumen wird. Aber neben all der Technik treiben Carsten vor allem noch zwei weitere Dinge an : die hoffnungslos romantische Liebe zu seiner Frau Petra und gute, ehrliche, handgemachte Musik. Für beide gibt er bedingungslos alles. Und das werdet Ihr am 23. März in Landemert hautnah erleben können. Wenn Carsten lässig die längst flüssigen Bottleneck-Slides intoniert oder  mit geschlossenen Augen und ganz weit weg von allem Bösen "easy" ins Mikrofon schmachtet, dann ist das für alle Ü40 Mädels mit Umhängetäschchen und praktischer Kurzhaarfrisur wie ein Jungbrunnen. Zielgruppenorientiertes Multilevel-Marketing at it`s best ! Also schaltet den Thermomix aus, zieht das schicke Kleid an und macht euch auf den Weg, denn Melonen kaufen mit Johnny und Baby könnte nicht romantischer sein.


 

Carsten

 

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